Der Fuhrmann des Todes

Bewusstlos liegt Holm auf einem Friedhof - und schon naht der Fuhrmann des Todes, um ihn zu holen und um ihm sein Amt zu übertragen. Denn Fuhrmann wird der, der beim letzten Schlag der Mitternachtsglocke in der Silvesternacht stirbt. Seine Aufgabe als letzter Verstorbener des Jahres ist es, ein Jahr lang die Seelen der Toten zu holen.


David erkennt in dem Fuhrmann seinen alten Freund Georges wieder, der ihn einst auf die schiefe Bahn gebracht hatte. Als David sich weigert ihm zu folgen, nimmt Georges ihn mit zu allen Menschen, deren Schicksal mit dem Davids verbunden ist. In Rückblenden sieht dieser sein Leben und trifft auf diejenigen, die er ins Unglück gestürzt hat, wie die an Tuberkulose erkrankte Sozialhelferin Edit und seinen inhaftierten Bruder. Zuletzt besuchen die beiden Davids Frau, die sich und die Kinder aus Verzweiflung umbringen will. Zum ersten Mal empfindet Holm Liebe zu seiner Familie und begreift die Fatalität seines Verhaltens. Er bittet Georges um eine zweite Chance.